CO-Ausströmung; Stuttgart-Mitte, Schubartstraße

Feuerwehr Stuttgart

28.05.2017, 13:11 Uhr
CO-Ausströmung; Stuttgart-Mitte, Schubartstraße
CO-Warner verhindert Schlimmeres

Über den europaweiten Notruf 112 wurde der Integrierten Leitstelle Stuttgart ein bewusstloses Kind in einer Wohnung gemeldet. Durch die Notrufabfrage des Disponenten wurde die Lage erörtert und umgehend ein Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle alarmiert. Da in der Wohnung zum Zeitpunkt des Notrufes noch mehrere Personen anwesend waren und diese Personen keinerlei Beschwerden aufwiesen, konnte noch kein Aufschluss über den Grund der Bewusstlosigkeit des Kindes gemacht werden.

Beim Eintreffen der Rettungswagenbesatzung schlugen sofort die standardmäßig getragenen CO-Warngeräte der Besatzung an. Die Besatzung räumte sofort die Wohnung und alarmierte weitere Rettungskräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Parallel hierzu wurde das bewusstlose Kind vom inzwischen eingetroffenen Notarzt versorgt.

Von der Integrierten Leitstelle wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr und weitere Rettungskräfte zur Einsatzstelle entsandt. Durch die Feuerwehr wurden Messungen in der betroffenen Wohnung sowie in den restlichen Wohnungen des Gebäudes durchgeführt. Im gesamten Gebäude wurde eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) gemessen. Daraufhin wurde das Gebäude komplett geräumt. Die Bewohner der betroffenen Wohnung wurden rettungsdienstlich versorgt und kamen in Folge in ein Krankenhaus mit angeschlossener Druckkammer.

Um alle Wohnungen kontrollieren zu können, mussten mehrere verschlossene Wohnungen durch Spezialkräfte der Feuerwehr geöffnet werden. Abschließend wurde das gesamte Gebäude belüftet. Als Ursache konnte ein Defekt an einer Gasheizung ausgemacht werden. Dies wurde von den Einsatzkräften außer Betrieb genommen.

Weiterer Schaden konnte durch das umsichtige Verhalten der Einsatzkräfte und der Tatsache, dass die Einsatzkräfte mit den notwendigen Warngeräten ausgestattet waren verhindert werden. Dem reibungslosen Ablauf der Rettungskette vom Notruf bis zum Transport der Patienten in ein Krankenhaus mit angeschlossener Druckkammer zur weiteren Behandlung ist es zu verdanken, dass die Patienten optimal versorgt wurden.

Personenschaden:
1 schwerverletztes Kind und 4 mittelschwer verletzte Personen

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Leitungsdienst, 2 Löschfahrzeuge und Kleineinsatzfahrzeug Feuerwache 1.
Gerätewagen Atemschutz/Messen Feuerwache 4

Kräfte Rettungsdienst:
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) 2 Notärzte, 5 Rettungswagen

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