Feuerwehr Stuttgart

Abteilung Hedelfingen verabschiedet Hans Eisele

Die offizielle Verabschiedung von Hans Eisele als Abteilungskommandant war ein Höhepunkt der diesjährigen Hauptversammlung. Zahlreiche Besucher aus Stadt- und Bezirksbeirat, der Bezirksvorsteher und seine Stellvertreterin sowie mehrere Vertreter der Branddirektion mit Amtsleiter Dr. Georg Belge an der Spitze ließen es sich nicht nehmen, dem langjährigen Kommandanten Hans Eisele die Ehre zu erweisen, nachdem die Neuwahl des Kommandos im letzten Jahr pandemiebedingt im kleinen Rahmen stattgefunden hatte. Abteilungskommandant Thorsten Frech laudatierte, die Politik dankte und sorgte für einen würdigen Rahmen nach 29 Jahren Verantwortung in Spitzenposition. Zahlreiche Ehrungen belegen Eiseles „herausragendes Wirken für die Hedelfinger und Stuttgarter Feuerwehr“, so Amtschef Dr. Georg Belge.

In seiner emotionalen Abschiedsrede dankte Eisele, der in wenigen Wochen 65 wird und damit die Altersgrenze erreicht, insbesondere seiner Frau Barbara. Alle drei Kinder gehören zudem dem Löschzug an, „ohne dass ich geschoben habe“, so Eisele. Standing Ovations der Anwesenden zeigten, welches Ansehen sowie welche Wertschätzung und Beliebtheit Hans Eisele in der Wehr genießt. Eisele begann seine Karriere Anfang der siebziger Jahre in der Jugendfeuerwehr, bevor er 1975 in die Einsatzabteilung wechselte. Dort machte er eine Blitzkarriere: Nach Ausbildungen zum Sprechfunker und Maschinisten absolvierte er 1979 bereits nach vier Jahren Dienst bei den Aktiven den Gruppenführerlehrgang und wurde 1980 zum Löschmeister befördert. Doch damit war sein Drang, sich einzubringen, noch lange nicht gestillt. 1982 bestand er den Zugführerlehrgang, 1984 wurde er als 2. Stellvertretender Kommandant erstmals ins Kommando der Wehr gewählt. Den Höhepunkt seiner Feuerwehrkarriere erreichte er 1992, als er am 13. März Karl-Heinz Pfeiffer als Kommandant nachfolgte.

In Eiseles Kommandantenzeit fielen viele wichtige Meilensteine und Entwicklungen der Hedelfinger Feuerwehr: Neben Großeinsätzen wie dem Waldheimbrand 1992, dem Mülldeponiebrand auf der „Einöde“ 2003 und diversen weiteren Großbränden stellte sich die Wehr in vielen Bereichen neu auf und erweiterte ihr Einsatzspektrum erheblich. Die Übernahme und Instandsetzung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 16 von der Ausbildungsabteilung der Branddirektion und der damit verbundene Einstieg in die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und Umweltschäden sowie die Ausbildung zahlreicher Kameraden zu Feuerwehrsanitätern ab Mitte der neunziger Jahre sind nur einige Beispiele hierfür. Ebenfalls in den Neunzigern erhielt die Abteilung ein Messfahrzeug. Seitdem rücken die Hedelfinger zu Großschadenlagen ins gesamte Stadtgebiet aus, auch bei Einsätzen im Bereich des Chemie- und Strahlenschutzes. In der Folge übernahm die Wehr die Aufgaben des Strahlenspürtrupps der Stuttgarter Feuerwehr und rückt heute immer wieder zu Gefahrgutunfällen aus. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 standen die Hedelfinger, eingebunden in das nationale Sicherheitskonzept der Bundesregierung, am Stadion für Notfälle im Bereich der Personendekontamination bereit. 2013 folgte das 125-jährige Jubiläum der Wehr. Eisele hinterlässt ein gut bestelltes Haus: Der Übergang zum neuen Kommando mit Thorsten Frech an der Spitze gelang 2021 mit überwältigender Mehrheit.

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