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Kellerbrand im Mehrfamilienhaus; S-Nord, Eckartstr.

Feuerwehr Stuttgart

27.11.2017, 12:17 Uhr
Kellerbrand im Mehrfamilienhaus; S-Nord, Eckartstr.
2.Alarm

Lage:
Mehrere Notrufe meldeten der Integrierten Leitstelle Stuttgart eine starke Rauchentwicklung aus einem größeren Gebäude in dem sich auch eine Kindertagesstätte befand. Aufgrund der geschilderten Lage wurden 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie Sonderfahrzeuge zu Einsatzstelle entsandt. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum sowie aus mehreren Entrauchungsöffnungen der Kellerräume festgestellt werden.

Maßnahmen:
Umgehende Evakuierung der Kindertagesstätte mit rund 45 Kindern. Andere Bewohner soweit noch im Gebäude konnte sich selbstständig in Sicherheit bringen. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung mit 2 Löschrohren im Kellergeschoß eingeleitet. Aufgrund der baulichen Situation im Kellergeschoß gestalteten sich die Löscharbeiten am Anfang als sehr Zeitintensiv und aufwändig.
Parallel wurden die Treppenräume in den Obergeschosse kontrolliert und belüftet. Nach Lokalisierung der Brandstelle in einem Kellerabteil wurde diese zügig abgelöscht.
Im weiteren Verlauf wurde das Kellergeschoß mit Hochdrucklüftern maschinell entraucht.
Im Anschluss wurden alle Räumlichkeiten auf Schadgase kontrolliert.
Die Kinder aus der Kindertagesstätte wurde während der Löscharbeiten in einem extra angeforderten Linienbus der SSB im sicheren Bereich betreut und anschließend Ihren Eltern übergeben.
Während der Löscharbeiten im Keller, löste im 3.OG in einer Wohnung ein Heimrauchmelder aus. Eine genauere Erkundung ergab, dass in einer Küche Speisen auf einem eingeschalteten Herd beim schnellen Verlassen des Gebäudes vergessen wurden. Die angebrannten Speisen wurden von einem Trupp unter Atemschutz vom Herd genommen und in der Spüle abgelöscht. Die Küche wurde anschließend natürlich belüftet. Dank des verbauten Rauchmelders wurde hier ein größerer Schaden verhindert.

Personenschaden:
6 leicht verletzte Personen, wovon 4 Personen ambulant behandelt wurden. 2 Personen kamen zur genaueren Abklärung in eine nahegelegen Klinik.

Sachschaden:
Wird derzeit noch ermittelt

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Direktionsdienst, Löschzüge der Feuerwachen 1 und 2,
Sonderfahrzeuge der Feuerwachen 2,4 und 5, Amtsleiter vom Dienst

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Gerätewagen Messtechnik der Abteilung Hedelfingen,

Kräfte Rettungsdienst:
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, 2 Rettungswagen, 1 Notarzt,

Eingesetzte Geräte:
2 Löschrohre, mehrere umluftunabhängige Atemschutzgeräte, 4 Hochleistungslüfter,
diverse Messgeräte



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