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Kellerbrand; Olgastraße., S-Süd

Feuerwehr Stuttgart

18.07.2021, 20:45 Uhr
Kellerbrand; Olgastraße., S-Süd

Lage:
Am Abend meldete eine Anruferin der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst einen Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses. Da bereits Rauch in den Treppenraum eindrang, wurde parallel zur Alarmierung der ersten Einsatzkräfte, die Anruferin per Telefon angeleitet die Kellertüre in Richtung Treppenraum zu schließen sowie das Gebäude zu verlassen. Durch diese Maßnahme konnte ein Großteil der Bewohner das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Jedoch drang, trotz der geschlossenen Türe, kontinuierlich Rauch in den Treppenraum. Ein kleiner Teil der Bewohner konnte deshalb das Gebäude nicht mehr verlassen. Sie verblieben in Ihren Wohnungen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller festzustellen.

Maßnahmen:
Durch die Leitstelle wurde der Inspektionsdienst, der Löschzug der Feuerwache 1, ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache 2 und Einheiten des Rettungsdienstes alarmiert. Aufgrund der örtlichen Nähe zur Feuerwache 1 trafen die ersten Einsatzkräfte kurz nach der Alarmierung vor Ort ein.
Während der schnell eingeleiteten Brandbekämpfung mit einem Löschrohr, kontrollierte ein weiterer Trupp unter Atemschutz den verrauchten Treppenraum. Dieser Trupp nahm Kontakt zu allen in den Wohnungen verbliebenen Personen auf. Eine Rettung der Personen musste nicht eingeleitet werden. Sie konnten sicher in Ihren Wohnungen warten bis der Brand gelöscht und der Treppenraum von Rauch befreit wurde.
Während des gesamten Einsatzes stand die Drehleiter in einer sogenannten Anleiterbereitschaft für alle Wohnungen bereit. Dadurch hätte bei einem Notfall eine Rettung über die Drehleiter sofort erfolgen können.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und kurze Zeit später vollständig gelöscht werden.
Der betroffene Kellerbereich, der Treppenraum und sogar ein Keller eines Nachbargebäudes mussten aufgrund der verschachtelten Bausituation aufwendig von Rauch und giftigen Brandgasen befreit werden. Hierfür setzte die Feuerwehr verschiedene Lüftungsgeräte ein.
Alle Bewohner konnten in Ihren Wohnungen verbleiben, allerdings musste die Stromversorgung im gesamten Gebäude abgeschaltet werden.

Personenschaden:
5 Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation, eine davon kam zur Überwachung in eine Klinik

Sachschaden:
Wird noch ermittelt

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Feuerwache 1: Löschzug, Türöffner-Fahrzeug
Feuerwache 2. Inspektionsdienst, Löschfahrzeug, Abrollbehälter-Atemschutz, Abrollbehälter-Lüftung
Feuerwache 4: Gerätewagen-Atemschutz/Messtechnik

Kräfte Rettungsdienst und externe Fachfirmen:
2 Polizeistreifen, 2 Rettungswagen, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Netze-BW Abteilung Strom

Eingesetzte Geräte:
1 Löschrohr, CO-Warner, 12 Atemschutzgeräte, Rauchschutzvorhang, Hochleistungslüfter, Be- und Entlüftungsgerät



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